Hast du schon an deine Brustkrebsvorsorge gedacht?

Wie wichtig ist eigentlich Brustkrebsvorsorge?

Da eine von acht Frauen an Brustkrebs (Mammakarzinom) erkrankt und die Wahrscheinlichkeit mit zunehmendem Alter steigt, wird eine regelmäßige Brustkrebsvorsorge erst ab dem 30. Lebensjahr angesetzt. Es ist aber ratsam und wird auch von den meisten Ärzten und Ärztinnen empfohlen, sich schon früher regelmäßig untersuchen zu lassen. Sicher kennst du das schon von deiner halbjährlichen bzw. jährlichen Kontrolle. Du bekommst eine gynäkologische Untersuchung, die auch das Brustabtasten umfasst. Trotzdem ist es wichtig, dass du dich selbst regelmäßig abtasten kannst, um frühst möglich reagieren zu können. Ab dem 50. Lebensjahr wirst du dann alle zwei Jahre zu einer Mammografie (Röntgenuntersuchung) eingeladen.

Früherkennung durch Brustkrebsvorsorge - das Wichtigste

Vor dem 30. Lebensjahr und ältere Frauen ab 70:

  • Regelmäßige und selbstständige Untersuchung durch Abtasten deiner Brust auf Veränderungen und unangenehme Verhärtungen, sowie eine einmal jährliche Untersuchung beim Arzt oder einer Ärztin, um eine Früherkennung von Tumoren zu ermöglichen.
  • Besteht ein familiäres erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken oder weist deine weibliche Brust sehr viel Gewebe auf, ist eine regelmäßige Untersuchung beim Arzt oder einer Ärztin mittels Ultraschall sinnvoll. Eine weitere Möglichkeit wäre eine Kernspintomografie, die Kosten dafür werden aber nicht getragen.

Ab dem 30. Lebensjahr:

  • Jährliche Brustkrebsvorsorge durch den Arzt oder Ärztin, übernommen durch die gesetzliche Krankenkasse. Bei Veränderungen können eine Untersuchung per Ultraschall oder Mammografie erfolgen.

Ab dem 50. bis zum 69. Lebensjahr:

  • Alle zwei Jahre werden Frauen in Deutschland im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms eingeladen, eine Mammografie durchführen zu lassen, die von der gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Wenn du selber wählen möchtest, wo dein Screening gemacht wird, musst du die Kosten leider selber tragen.

Wie taste ich meine Brust richtig ab?

Anleitung: Jede Frau sollte regelmäßig ihre Brust auf Veränderungen untersuchen, um Brustkrebs vorzubeugen:

    1. Nimm dir für die Untersuchung genügend Zeit. Die beste Methode ist, sich vor einen Spiegel zu stellen und erst einmal zu schauen, ob optische Veränderungen auffallen. Das kann eine Delle in der Brust sein, die vorher nicht zu sehen war oder eine Brustwarze, die sich einzieht. Wenn du eine tastbare Verhärtung (Knoten) fühlst, kann es sich nicht nur um bösartige und gutartige Tumore handeln, sondern auch um Zysten.
    2. Drücke deine Brustwarzen nun leicht mit zwei Fingern zusammen und beobachte, ob Flüssigkeit heraustritt. Falls das der Fall ist, solltest du das durch eine ärztliche Untersuchung genauer betrachten lassen.
    3. Nimm danach deine Arme über den Kopf und schau, ob sich deine Brüste ebenfalls nach oben heben. Sollte eine Brust hängen bleiben, geh lieber zu einem Arzt oder einer Ärztin.
    4. Taste nun mit leichtem Druck deine gesamte Brust ab. Dabei ist das Gewebe um die Brustwarzen etwas härter als an der übrigen Brust. Taste dich bis zur Achselhöhle hoch, um eventuelle Lymphknotenschwellungen zu spüren.
    5. Sind keine Veränderungen zu erkennen und das Gewebe weich? Super! Falls du dir nicht sicher bist, trage weitere Informationen zusammen, damit du auf keine falsche Diagnose kommst und mach unbedingt einen Termin bei deinem Arzt oder deiner Ärztin, um möglichst früh Risiken auszuschließen.

Ultraschall oder Mammographie? Wo liegen die Unterschiede?

Eine Ultraschall-Untersuchung (Sonografie) wird vor allem bei jungen Frauen vorgenommen, da das Gewebe der Brust unter 30 Jahren noch sehr dicht ist, was eine Untersuchung mittels Mammographie erschwert. Eine Ultraschalluntersuchung erleichtert zudem die Unterscheidung von kleinen Tumoren und Zysten. Im Gegensatz zur Mammographie, werden die Kosten für eine Ultraschalluntersuchung von den Krankenkassen nicht übernommen und werden daher vorrangig bei Patientinnen durchgeführt, die eine erbliche Vorbelastung haben und damit ein erhöhtes Brustkrebsrisiko aufweisen.

Eine Mammographie hingegen ist eine Röntgenuntersuchung, die vor allem bei Frauen zwischen 50 und 69 Jahren regelmäßig angesetzt wird. Vorteilhaft ist dabei die Erfassung geringster bösartiger Veränderungen des Gewebes, die bei einem Ultraschall nicht zu sehen sind.

Was ist das Mammographie-Screening-Programm?

Das bundesweite Programm für Mammographie-Screening dient der Früherkennung von kleinen Tumoren anhand von Zufallsbefunden. Frauen ohne Symptome sollen die Möglichkeit haben, durch die regelmäßige Untersuchung Krebs vorzubeugen.

Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung für die Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen. Unter Screening versteht man eine Vorsorgebehandlung, die für Menschen einer bestimmten Altersgruppe angeboten wird. Ziel des Screenings ist die Minderung des Risikos, an einem bösartigen Tumor zu erkranken. Das mittlere Alter für die Diagnose Brustkrebs liegt bei 64 Jahren. Frauen ohne Symptome sollen durch Screening vorsorglich untersucht werden, um die Brustkrebssterblichkeit zu minimieren. Die Studie "GEDA 2014/2015-EHIS" des Robert Koch Instituts zeigt, dass 80,7% der Frauen, die in den letzten beiden Jahren eine Mammografie in Anspruch genommen haben, nur zum Arzt gegangen sind, weil sie durch das Mammografie-Screening-Programms eingeladen wurden.

Ablauf der Untersuchung des Mammographie-Screenings:

  1. Du erhältst eine Einladung zur freiwilligen Mammographie von der "Zentralen Stelle".

  2. Sammle Informationen über Vor- und Nachteile des Mammografie-Screenings.
  3. Du kannst dem vorgeschlagenen Termin zum Screening zustimmen oder ihn ändern.
  4. Bei der Behandlung in einer sogenannten Screening-Einheit (gleicht einer Arztpraxis) werden von radiologischen Fachkräften je zwei Röntgenbilder deiner Brüste in unterschiedlichen Positionen gemacht.
  5. Zum Schluss bekommst du dann deine Diagnose.

- Und das war's auch schon!

Fragen rund um Mammographie

Wieso wird bei jungen Frauen und Schwangeren keine Mammographie angesetzt, obwohl die Kosten gegenüber Ultraschall geringer sind?

Das Mammographie-Screening-Programm arbeitet mit Röntgenaufnahmen, deren Röntgenstrahlen gesundheitsschädlicher sind.

Ist eine Mammographie schmerzhaft und welche Risiken gibt es?

Bei der Mammographie werden die Brüste zusammengedrückt, da so die Strahlendosis verringert werden kann. Unter Umständen ist dies je nach Empfinden unangenehm bis schmerzhaft. Die Schmerzen hängen ab von:

Da die Brustempfindlichkeit in der ersten Zyklushälfte geringer ist, kann es dir helfen, den Termin für das Screening in diesen Zeitraum zu legen.

Übrigens - eine Mammographie ist auch mit Brustimplantaten möglich! Es kann aber sein, dass die Untersuchung dadurch erschwert wird, da die Brust nur minimal zusammengedrückt werden kann.

Mögliche Risiken einer Mammographie können sein:

  • Erbgutschädigung der Zellen durch Röntgenstrahlen.
  • Blutergüsse in Folge der Kompression der Brust beim Mammographie-Screening.

Seit wann wird Mammographie-Screening eingesetzt und wer wird eingeladen?

Beschlossen wurde Mammographie-Screening vom deutschen Bundestag im Jahre 2002. Screening-Einheiten gibt es seit 2005 und seit 2009 wird das Mammographie-Screening-Programm flächendeckend in Deutschland angeboten. Jedes Bundesland hat eine eigenständige Zentrale Stelle, die sich um die gesetzlich geregelten Einladungen für das Mammografie-Screening kümmert. Für das Screening eingeladen werden Frauen in Deutschland, die amtlich gemeldet sind.

Wie beuge ich Brustkrebs vor? Kann ich Krebs durch meine Ernährung verhindern?

Krebszellen entstehen durch eine Verformung der Zellen. Diese Verformung wird in einem sauren Milieu begünstigt. Bei Sauerstoffarmut im Blut und Übersäuerung, fühlen sich die Krebszellen pudelwohl! Deswegen solltest du versuchen beides zu vermeiden. Aber wie? Mit einer basischen Ernährung stärkst du die Zellwände und verhinderst Verformungen. Dafür sind Antioxidantien Gold wert! Die findest du vor allem in Beeren wie Heidelbeeren oder Himbeeren, aber auch in Zitronenschale. Viele Rehakliniken für Krebserkrankte legen ihren PatientInnen nahe, gefrorene Zitronenschale über ihre Mahlzeiten zu raspeln. Das ist nicht nur gesund und stärkt die Wände der Zellen, sondern auch ein super leckerer Frische-Kick, mit dem du jedes Gericht aufpeppen kannst!

Fazit: Nie mehr ohne Brustkrebsvorsorge!

Wer hätte gedacht, dass es so einfach ist deine Brust regelmäßig selbst zu untersuchen, oder? Noch dazu gibt es so viele Möglichkeiten für die Brustkrebsvorsorge, die deine Krankenkasse ab einem bestimmten Alter übernimmt. Nutze also alle Angebote, die du nutzen kannst, denn umso früher du reagieren kannst, desto besser! Vor allem wenn es Vorerkrankungen in deiner Familie gibt, schadet es nicht so früh wie möglich anzufangen und die zusätzlichen Möglichkeiten zu nutzen.

Also girls, ab vor die Spiegel, jetzt wird abgetastet!  


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