5 Tipps für Nachhaltigkeit beim Einkaufen

MYLILY Blog I  Tipps für mehr Nachhaltigkeit beim Einkaufen

Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und Spaß beim shoppen schließen sich aus? Absolut nicht! Es stimmt zwar, dass der Konsum von Lebensmitteln und Bekleidung enormen Einfluss auf unsere Umwelt nimmt - doch durch nachhaltiges Einkaufen kann der ökologische Fußabdruck dabei deutlich minimiert werden. Zudem sind nachhaltige Produkte meist nicht nur umweltfreundlich, sondern schließen auch eine faire Behandlung der Arbeitskräfte während der Produktion mit ein.

Egal ob du Lebensmittel im Supermarkt kaufst oder der nächste Shopping-Trip ansteht - wir verraten dir, worauf du achten musst und wie du mithilfe unserer Tipps trotz gutem Gewissen fair und nachhaltig shoppen kannst!

Tipps zum nachhaltigen Shoppen - so geht's

1. Kleine regionale Shops, nachhaltige Start-Ups und Fair-Fashion-Labels

Mittlerweile sprießen sie überall aus dem Boden: Nachhaltige Start-Ups, kleine Brands und Labels mit umweltfreundlichen Konzepten und fair produzierten Produkten gibt es immer häufiger. Leider ist es für sie anfangs häufig schwer gegen die billig produzierenden Großkonzerne anzukommen und im Wettbewerb zu bestehen. Doch je mehr Leute zum umdenken bewegt werden, desto eher wird diese Art von Konsum auch Bestand haben. Deshalb gilt: Halte Ausschau nach den kleinen aber feinen Shops wie beispielsweise Concept-Stores, den lokalen Geschäften und neuen Start-Ups. Dies gilt jedoch nicht nur für den Obst- und Gemüseladen der regionalen Bauern, bei welchem du saisonale Produkte für eine nachhaltige Ernährung einkaufen kannst, sondern vor allem auch für Fashion und andere Lifestyle-Konsumprodukte. Wir versprechen dir - du wirst dort richtige Lieblingsstücke finden, welche für die Ewigkeit gemacht sind und richtig wertgeschätzt werden, anstatt in der nächsten Saison direkt wieder aussortiert zu werden. Es lohnt sich also, ein paar Euro mehr zu investieren - vor allem mit dem Hintergedanken, dass du nicht nur dir, sondern auch der Umwelt und deinen Mitmenschen etwas gutes tust!

Vor allem bei Produkten im Badezimmer die sich schnell aufbrauchen und damit viel Müll produzieren ist es einfach, auf nachhaltige Alternativen umzusteigen und umweltfreundlich einzukaufen. Wir bei MYLILY versuchen mit gutem Beispiel voran zu gehen und achten auf eine nachhaltige, faire Produktion, damit deinem Green Lifestyle auch bei Periodenprodukten nichts mehr im Weg steht. Unsere Produkte sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch absolut unbedenklich für dich und deinen Körper.

Gute Neuigkeiten: Grünes Online-Shopping ist möglich!

So wichtig und gut es auch ist, kleine regionale Geschäfte zu unterstützen - du musst das Online-Shopping nicht komplett ausschließen, denn auch dort gibt es umweltfreundliche und nachhaltige Shops. Achte wenn möglich darauf, nicht immer bei den gleichen Großkonzernen zu bestellen, welche weder umweltfreundlich sind noch auf Nachhaltigkeit oder Fairtrade achten. Informiere dich am besten über grüne Online-Shops, bei welchen du ökologisch und nachhaltig einkaufen kannst. Online einkaufen bedeutet natürlich auch einen CO2-Ausstoß durch Versand - grüne Online-Shops achten jedoch darauf, dass dieser so umweltfreundlich wie möglich durchgeführt wird und ein CO2-Ausgleich stattfindet! Unsere Bio-Periodenprodukte werden so fair und nachhaltig wie möglich versendet.

2. Second Hand Schätze

Second-Hand Läden gibt es mittlerweile in beinahe jeder Stadt. Dort findet man häufig richtige Schätze und Unikate, mit denen du deinen persönlichen Look unterstreichen kannst, ohne dabei auf Nachhaltigkeit verzichten zu müssen. Übrigens: Auch für Möbel, Einrichtungsgegenstände und Geschirr ist Second-Hand-Shopping toll. In vielen Städten gibt es Markthallen, in denen man sich super günstig die komplette Küche und Wohnung ausstatten kann.

MYLILY-Tipp für Second-Hand-Shopping: Unterscheide zwischen Vintage-Läden (häufig teurer, da Marken und Klamotten ein bestimmtes Alter erreichen müssen, um als "vintage" zu gelten) und Second-Hand-Läden, in denen du bereits getragene, aber dennoch moderne und aktuelle Klamotten shoppen kannst. Diese sind dann meistens günstiger, da es sich nicht um Sammlerstücke und besondere Unikate handelt.

3. Flohmärkte und Wochenmärkte

Flohmarkt-Shopping ist einfach genial - denn du kannst nicht nur schöne und nützliche Schätze für kleines Geld finden, sondern die besondere Marktatmosphäre, in der gequatscht und um Preise verhandelt wird, machen das Shopping zu einem besonderen Erlebnis. Oft findet man neben Klamotten auch Bücher, Schmuck, Haushaltsgegenstände und Deko mit persönlichen Anekdoten und Geschichten, die man mit auf den Weg bekommt. So finden nicht nur Dinge ein neues Zuhause, die ansonsten auf dem Müll gelandet wären - sondern sie haben oft auch gleich noch eine schöne Bedeutung.

MYLILY-Tipp für Flohmarkt-Shopping: Früh da sein lohnt sich! Die besten Schnäppchen und besonderen Teile sind oft schnell weg, deswegen heißt es - die ersten Stunden auf einem Flohmarkt lohnen sich am meisten!

Auf dem Wochenmarkt kannst du Lebensmittel wie Obst und Gemüse, Käse und Co. in Bio-Qualität von lokalen Händlern umweltfreundlich einkaufen. Damit unterstützt du kleine Unternehmen und tust dir mit leckeren, gesunden Produkten etwas gutes!

4. Achte auf Siegel & Zertifizierungen - Vorsicht vor Schein-Nachhaltigkeit!

Produkte und Lebensmittel die aus umweltfreundlichem, fairem Handel und biologischem Anbau stammen, lassen sich an den Siegeln oder Fairtrade-Zeichen erkennen. Das EU-Bio-Siegel beispielsweise zeigt an, dass die Produkte mit weniger Dünger, Pflanzenschutzmitteln und Zusatzstoffen angebaut wurden und eine artgerechte Tierhaltung stattfindet. Fairtrade-Siegel garantieren einen fairen Handel der Produkte ohne Ausbeutung von Menschen. Mittlerweile gibt es jedoch eine unüberschaubare Vielfalt an verschiedenen Siegeln und Gütekriterien. Am Ende weiß man oft gar nicht, welche Kriterien dahinterstecken und ob es sich nicht nur um eine Masche der Unternehmen handelt, durch "Greenwashing" nachhaltig und ökologisch zu wirken. Oftmals haben größere Fashion-Ketten beispielsweise eine extra Kollektion, in der sie mit Nachhaltigkeit und ökologischer, fairer Produktion werben. Das ist natürlich ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch solltest du trotzdem im Hinterkopf behalten, dass das Label immer noch für Fast-Fashion und schlechte Produktionsbedingungen steht und diese durch eine nachhaltige Kollektion nicht verschwinden.

Für einen Überblick, auf welche Siegel und Zertifizierungen du dich verlassen kannst, haben wir eine kleine Übersicht mit den wichtigsten Siegeln erstellt:

  • GEPA-Siegel: Die Gepa ist der größte europäische Importeur fair gehandelter Lebensmittel und Produkte aus den südlichen Ländern der Welt. Sie gilt als der Vorreiter von fairem Handel und stärkt mit ihrer Arbeit vor allem Entwicklungsländer.
  • WTFO-Siegel: Die World Fair Trade Organization (WFTO) arbeitet mit einem WFTO-Garantie-System, mit dem sie Zertifikate für „Guaranteed Fair Trade Organizations" ausstellen. Das WFTO-System bewertet die Organisation als Ganzes und prüft sie auf Bedingungen des fairen Handels.
  • Fairtrade-Siegel: Das bekannte blau-grüne Fairtrade-Siegel wird in Deutschland von der Siegelorganisation TransFair e. V. vergeben. Es signalisiert dir, dass das Produkt gemäß den Standards von Fairtrade International zertifiziert wurde. Die Hersteller verpflichten sich vertraglich dazu, die Fairtrade-Standards einzuhalten und dies auch regelmäßig kontrollieren zu lassen.
  • EU-Bio-Siegel: Das europäische Bio-Siegel ist das Gemeinschaftssiegel für Bio-Produkte aller EU-Mitgliedsstaaten. Es kennzeichnet Produkte, die entsprechend der EU-Öko-Verordnung produziert und kontrolliert wurden. Dabei sind nicht nur der Verzicht auf Pestizide und schädlichem Dünger festgeschrieben, sondern der Schutz von Klima, Boden, Wasser und Luft soll darüber hinaus im Mittelpunkt stehen, ebenso die Verminderung des Energieverbrauchs und die Schonung der Rohstoffreserven.
  • Naturland-Zeichen: Bauern, deren Produkte das Naturland-Zeichen tragen, arbeiten mit hohen ökologischen Standards, welche noch strenger sind als die Auflagen der EU. Auch Sozialrichtlinien sind verankert, jedoch gibt es noch ein separates Naturland-Fair-Zeichen, das neben den ökologischen Kriterien ebenfalls den fairen Handel bestätigt.
  • Der grüne Punkt: Das Umweltzertifikat steht für ein duales System, in welchem zum Beispiel durch Recycling und Verwertung von Verpackungen CO2 eingespart wird. Du erkennst es den charakteristischen zwei grünen Pfeilen, die ineinander verschlungen sind.
  • GOTS-Siegel: Der Global Organic Textile Standard ist ein wichtiges Textilsiegel, da es ein weltweit angewendeter Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern darstellt. Definiert sind nicht nur umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette, sondern auch wichtige soziale Kriterien.

Bio ist nicht nur bei Lebensmitteln wichtig - auch bei Kleidung und Periodenprodukten ist Bio besser für den Menschen als auch für die Umwelt. Auch wir von MYLILY legen bei der Herstellung unserer Produkte höchsten Wert auf Zertifizierungen. Für unsere Produkte verwenden wir deswegen GOTS-zertifizierte Baumwolle. Das heißt: Für die Produktion der Produkte wird vom Anbau bis zur Veräußerung auf die ökologischen und sozial verantwortlichen Anforderungen der Global Organic Textile Standards geachtet und eine hohe Bio-Qualität der Produkte gewährleistet. Das bedeutet, dass in unseren Periodenprodukten aus biologisch erzeugter Baumwolle keinerlei chemische Zusätze wie Chlor, Pestizide und chemische Farbstoffe enthalten sind, welche dir schaden könnten. Zusätzlich sind sie biologisch abbaubar und fügen damit der Umwelt keine Schäden zu. Übrigens: Auch unsere Periodenunterwäsche besteht aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle und sorgt durch ihre Langlebigkeit für eine nachhaltige Periode!

5. Plastiktüten und Verpackungen vermeiden

Dieser Tipp ist mittlerweile wohl jedem bekannt: Zum Einkaufen den eigenen Stoffbeutel oder eine Tasche mitzunehmen, um unnötige Tüten und Verpackungen zu sparen und die Umwelt vor Einweg-Plastik zu schützen. Wenn es dann doch mal eine Tüte sein muss - unbedingt wiederverwenden! Unverpackt-Läden führen dieses Prinzip noch weiter: Dort kannst du eigene Behälter mitnehmen und dir so Lebensmittel ganz einfach selbst abfüllen. Ein weiterer Vorteil: Du kannst von jedem Produkt nur soviel kaufen, wie du auch wirklich benötigst und vermeidest so die Verschwendung von Lebensmitteln.

Achte insgesamt darauf, dass die Läden, in welchen du einkaufst, auf eine umweltfreundliche Verpackung ihrer Produkte achten. Viele grüne Labels setzen auf nachhaltige Alternativen durch Recycling oder Upcycling von Müll. So können nachhaltige Produkte zusätzlich noch umweltfreundlich verpackt und Ressourcen gespart werden. Auch MYLILY verpackt natürlich so fair und nachhaltig wie möglich, damit eine möglichst hohe Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks erreicht wird. Alle Verpackungsmaterialien werden umweltschonend in Deutschland hergestellt, um einen möglichst geringen CO2-Ausstoß zu garantieren. Die meisten Verpackungen sind außerdem biologisch abbaubar, was die Umwelt zusätzlich entlastet. Um die Verpackung bei Periodenprodukten ganz einzusparen, kannst du neben der Perioden-Unterwäsche auch zur Menstruationstasse aus 100% medizinischem Silikon greifen - die eindeutig nachhaltigste Variante, deine Periode stressfrei zu gestalten!

Fazit: Weniger ist manchmal mehr!

Mylily Blog | 5 Tipps Nachhaltigkeit EInkaufen

Natürlich hoffen wir, dass es dir mit unseren Tipps ab jetzt leichter fällt, Nachhaltigkeit beim Einkaufen in deinen Alltag zu integrieren. Trotzdem gilt beim Shoppen - wie so oft - weniger ist manchmal mehr! Durch bewusstes, gezieltes Einkaufen schonst du nicht nur die Umwelt - und deinen Geldbeutel - sondern lernst auch, Dingen mehr wert zu geben und sie bewusst wertzuschätzen. Oft kann man Produkte auch wiederverwenden, Dinge reparieren, re- oder upcyclen und damit ganz unkompliziert nachhaltig handeln.

Beim Lebensmittel einkaufen gilt zudem neben den Grundsätzen regional, saisonal und bio: Mahlzeiten zu planen und Einkaufszettel schreiben hilft - damit kannst du sinnlosen Käufen und Foodwaste vorbeugen und Nachhaltigkeit einfach in dein Leben integrieren.


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