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Was passiert, wenn ich meinen Tampon vergessen habe?

Einmal im Monat müssen wir Frauen alle durch die leidliche Zeit unserer Periode. Während wir mit Gefühlsschwankungen beschäftigt sind, kann es schon einmal sein, dass wir einen Tampon vergessen herauszunehmen. Häufig passiert das am letzten Tag der Periode, manchmal auch zwischendurch und ein neuer Tampon wird nachgeschoben. Das kommt häufiger vor, als du denkst und ist nicht unbedingt ein Grund, besorgt zu sein. Dennoch solltest du dir über die Konsequenzen im Klaren sein und versuchen, die Zeit deiner Menstruation zu planen.

Woran erkennst du, dass du deinen Tampon vergessen hast?

Unangenehmer Geruch

Unser aller Menstruationsblut hat einen Eigengeruch, der im Normalfall nicht unbedingt besonders streng ist. Wird jedoch ein Tampon in der Vagina vergessen, wird dieser Geruch intensiver, je länger sich Blut, vaginaler Schleim und Gewebe mit den Bakterien im Körper vermischen. Empfehlenswert ist immer ein Bio-Tampon, der weniger giftige Stoffe enthält, da sich in diesem weniger Bakterien ansammeln.

Schmerzen beim Wechsel

Da Tampons nicht nur Blut aufsaugen, sondern auch das Scheidensekret, können ausgetrocknete Schleimhäute eine häufige Folge sein. Hautirritationen und Schmerzen beim Wechseln des Tampons können ein Hinweis darauf sein, dass du deinen Tampon vergessen hast. Möglich ist jedoch auch, dass du den Tampon zu häufig wechselst, worauf wir später noch eingehen werden.

Unterleibsschmerzen

Hast du ungewöhnliche Unterleibsschmerzen, gerade nach deiner Periode, ist es möglich, dass du deinen Tampon vergessen hast. Dein Körper versucht, die Bakterien zu bekämpfen, was zu Schmerzen führen kann.

 

Der Extremfall: Toxisches Schocksyndrom (TSS)

Die schlimmste, aber auch unwahrscheinlichste Folge, wenn du deinen Tampon vergessen hast, ist das toxische Schocksyndrom (TSS). Vielleicht hast du schonmal den Begriff “Tamponkrankheit” gehört. Dies ist nur der umgangssprachliche Begriff für das toxische Schocksyndrom. Aber was genau hat es mit dieser Krankheit auf sich? Vermehren sich die Bakterien in deinem Unterleib über eine lange Zeit, können die abgegebenen Toxine im Extremfall zu einem septischen Schock führen. Keine Panik, das kommt nur sehr selten vor. Einen toxischen Schock erleben nur 1 von etwa 100.000 Patientinnen und es liegt auch nicht unbedingt an einem vergessenen Tampon. Das Risiko sollte jedoch nicht ignoriert werden.

Ein Toxisches Schocksyndrom sollte nicht unterschätzt werden

Symptome von TSS sind Schwindel, Fieber, Übelkeit & Erbrechen, Muskelschmerzen und Hautrötungen. Solltest du eines dieser Symptome während oder nach deiner Periode feststellen, gehe unbedingt sofort zum Frauenarzt, dieser wird vermutlich eine Antibiotika-Behandlung verschreiben, die die Bakterien abtötet. Wir haben noch einen ausführlichen Beitrag über TSS, wenn du noch mehr zu dem Thema erfahren möchtest: Toxisches Schocksyndrom: eine Infektion, die mehr Aufklärung benötigt

Bio-Tampons

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Bio-Slipeinlagen

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Bio-Binden

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Mögliche Symptome im Überblick:

  • Unangenehmer Geruch
  • Schmerzen beim Wechsel
  • Unterleibsschmerzen
  • Schwindel
  • Fieber
  • Übelkeit & Erbrechen
  • Muskelschmerzen
  • Hautrötungen

Was kannst du unternehmen, wenn du deinen Tampon vergessen hast?

Zunächst gehe in die Hocke und versuche, mit (gewaschenen) Händen den Tampon zu erfühlen und zu entfernen. Oft gelingt es auch, den Tampon mithilfe der Scheiden-Muskulatur herauszupressen. Ist der Tampon zu weit drin und du hast Probleme ihn selbst zu entfernen, dann suche bitte professionelle Hilfe bei deinem Frauenarzt. Das sollte dir auch nicht peinlich sein, das passiert vielen Frauen. Die sehen das also öfter, als du denkst und können dir sofort helfen, wenn du deinen Tampon vergessen und ihn nicht allein heraus bekommst.

Wie häufig solltest du deinen Tampon wechseln?

Die Faustregel und Empfehlung auf Tampon-Verpackungen besagt, dass wir alle 4-8 Stunden unseren Tampon wechseln sollen. Dies ist besonders wichtig über Nacht – setze möglichst direkt vor dem Schlafengehen und nach dem Aufwachen einen neuen Tampon ein, um diese Grenze nicht auszureizen.

Die Regelblutung ist immer unterschiedlich stark, das hängt sowohl von der individuellen Frau als auch Verhütungsmitteln und dem jeweiligen Tag der Periode zusammen. Manche von uns müssen demnach viel häufiger ihre Hygieneprodukte wechseln als andere.

Der ständige Tamponwechsel nervt?

Probier’s mal mit einer Menstruationstasse. In eine Tasse passt so viel Blut wie in 2-4 Tampons. Da sparst du dir einen Weg zum Klo. Supereasy ist es auch.

In den meisten Fällen ist die Blutung zu Beginn der Periode am stärksten, so dass du anfangs ruhig einen größeren und saugfähigeren Tampon verwenden solltest. Zu dieser Zeit ergibt es Sinn, den Tampon alle drei bis sechs Stunden zu wechseln. Gegen Ende der Menstruationsphase hingegen nimmt die Blutung ab und ein kleinerer Tampon reicht aus. Ein weniger saugfähiges Modell hilft auch gegen die Austrocknung der Schleimhäute.

Diese Empfehlungen sind eher grundlegende Richtlinien. Kein Körper ist wie der andere, so dass du wirklich individuell schauen solltest, wie oft ein Tamponwechsel bei dir sinnig ist. Ziehe einfach leicht am Schnürchen – rutscht der Tampon förmlich heraus, wurde es Zeit, ihn auszutauschen. Bewegt er sich kaum, hat er auch noch kaum Blut aufgesogen, so dass du ihn ruhig noch eine Weile drin lassen kannst. Ein zu früher Wechsel kann zu schmerzhaften Hautirritationen führen.

Wie häufig solltest du deinen Tampon wechseln?

Wie du siehst, besteht kein Grund zu extremer Besorgnis, wenn du mal deinen Tampon vergessen hast. Versuche, ihn selbst zu entfernen oder gehe zum Frauenarzt. Grundsätzlich sind Bio Tampons eine tolle Hygiene-Ergänzung, da sie weniger toxische Stoffe enthalten und deshalb weniger schädlich für deinen Körper sind und zu weniger Infektionen führen. Was auch toll ist: Nebenbei tust du nicht nur dir, sondern auch der Natur etwas Gutes.

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Wir sind ehrlich, nachhaltig und finden, dass Frauen* wunderbar sind! Wir machen uns Gedanken & brechen Tabus. Mit einem Lächeln, gutem Gewissen und 100% nachhaltigen Perioden-Produkten. Was wir auch tun: wir machen den Mund auf, setzen uns ein für Bodypositivity, die Stärkung von Frauen, Nachhaltigkeit und Aufklärung. Damit jede Frau weiß, was in ihr steckt - nicht nur, wenn's um Tampons geht.

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