Rasierhobel - wie funktioniert ein Rasierhobel und was macht ihn so nachhaltig?

Wenn es darum geht, den Alltag und auch das eigene Badezimmer nachhaltiger zu gestalten, sollte auch das Thema Rasieren genauer unter die Lupe genommen werden. Neben fester Rasierseife und einem dazugehörigen Rasierpinsel zum Schäumen, gibt es auch nachhaltige Rasierer als Alternativen zu herkömmlichen Rasierern. In diesem Beitrag erklären wir, was ein Rasierhobel eigentlich ist, wie er funktioniert, und welche guten Gründe für einen Rasierhobel sprechen.

Was ist ein Rasierhobel?

Der Rasierhobel ist ein Rasierer, der für die Nassrasur geeignet ist. Die meisten Rasierhobel sind aus Holz und / oder Edelstahl gefertigt und die Rasierklingen austauschbar. Damit ist die Rasur mit einem Rasierhobel deutlich nachhaltiger als beispielsweise klassische Einwegrasierer aus Plastik, die eine Menge Müll verursachen. Im Rasierhobel sitzt immer nur eine Klinge, die aufgrund ihrer Schärfe eine sehr präzise Rasur ermöglicht. Entgegen mancher Vorurteile sind Hautirritationen und typische Schnittverletzungen mit dem Rasierhobel viel seltener. Die Klinge lässt sich ganz einfach auswechseln und der Rasierer sich leicht säubern. Damit ist es nicht nur eine nachhaltige, sondern auch eine hygienische und langlebige Alternative zu normalen Plastik Rasierern.

3 Gründe, die für einen Rasierhobel sprechen

1. Er ist umweltfreundlicher.

Du vermeidest Plastikmüll, die Klingen bleiben lange scharf und durch seine Langlebigkeit und Robustheit, wird er dir für viele Jahre ein treuer Begleiter im Badezimmer und auf Reisen sein.  

2. Er ist günstiger.

In der Anschaffung mag der Rasierhobel teurer sein, als ein herkömmlicher Rasierer. Doch die Klingen sind weitaus günstiger als die eines Plastikrasierers von großen Marken und halten auch viel länger. Langfristig wirst du also eine Menge Geld sparen.

3.Er ist hautschonender.

Rasieren mit einem Rasierhobel verursacht aufgrund des Ein-Klingen-Systems weniger Verletzungen, eingewachsene Haare und Hautirritationen. Er gleitet sanft über die zu rasierende Haut und entfernt die Haare zuverlässig, ganz ohne Rasierpickel oder Rasurbrand. Dies gilt auch für die Intimrasur mit dem Rasierhobel.

Bei besonders empfindlicher Haut, bist ein Rasierhobel grundsätzlich eine gute Wahl, dennoch sind Irritationen nicht auszuschließen.

Rasierhobel: Die richtige Anwendung

Wenn man an herkömmliche Plastikrasierer gewöhnt ist, erscheint der Rasierhobel möglicherweise zunächst etwas “riskanter” in der Anwendung, weil seine Klinge so offen liegt. Es ist wichtig zu betonen, dass Nassrasur weder unglaublich schwierig ist, noch, dass man besonders viele zusätzliche Utensilien dafür benötigt. Dies vermitteln jedoch viele Unternehmen durch ihre Marketingstrategien. Verbraucherschützer:innen zeigen immer wieder, dass mittels der sogenannten “Pink-Tax” oder auch “Gender Pricing” Frauen* dazu veranlasst werden, insgesamt mehr Produkte zu kaufen, aber auch mehr Geld für dasselbe Produkt auszugeben als Männer*. Rasierer sind dafür ein prägnantes Beispiel. Denn diese kosten zum Beispiel in der pinken Ausführung oftmals mehr als in der blauen, von ein und demselben Hersteller. Mehr zum Thema “Gender Pricing” liest du hier.

Es bedarf also gar nicht viel, um einen Rasierhobel richtig anzuwenden.

  • Für die Nassrasur verwendest du am Besten ein Stück Rasierseife, welches sich schäumen lässt - zum Beispiel das 2in1 Intim-Waschstück von MYLILY. Um deiner Haut nach der Rasur die nötige Erholung und Entspannung zu schenken, verwöhnst du sie am Besten mit einem After Shave Öl.
  • Weil die neuen Klingen am Anfang noch sehr scharf sind, übe nicht viel Druck aus. Nach einer gewissen Nutzungsdauer stumpft die Klinge etwas ab und du kannst weiteren Druck hinzufügen. Wenn die Haare trotz Druckausübung nicht richtig entfernt werden, wird es Zeit für einen Klingenwechsel.
  • Nach der Rasur wasche den Rasierer gut ab und bewahre ihn trocken auf. Dafür kannst du den Griff etwas abschrauben, damit die Feuchtigkeit besser entweichen kann.

Für einen Klingenwechsel schraubst du den Rasierkopf vom Rasiergriff ab. Greife den Rasierer dabei an den äußeren, kurzen Kanten, um dich nicht an der scharfen Klinge zu schneiden! Nachdem du die alte Klinge entfernt hast, lege nun einfach die neue Rasierklinge vorsichtig zwischen die beiden Hälften des Rasierkopfes. Jetzt kannst du alles wieder zusammenlegen und -schrauben.

Fazit

Sicherlich ist die Umstellung von einem herkömmlichen Rasierer auf einen Rasierhobel erst einmal ungewohnt. Es bedarf am Anfang etwas Geduld und Übung - doch dann ist der Rasierhobel genauso einfach im Gebrauch wie ein Plastikrasierer. Nur eben nachhaltiger und besonders hautschonend und gründlich. Außerdem sparst du dabei noch Geld!

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