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PERIODICLE

Heute wach ich auf & denke „Wow, ich freue mich so auf den Tag!“ Das wünsche ich mir für so viele andere auch.

Mit unserer neuen Kampagne möchten wir uns dafür stark machen, dass Frauen* sich nicht für andere verbiegen und einfach so sind wie sie sein wollen. Wir möchten echten Powerfrauen aus unserer Community eine Plattform geben, ihre Geschichte zu erzählen und so uns und andere Frauen* zu empowern und inspirieren. Offen und ehrlich - ganz nach dem Motto: #seiwieduwillst

Eine echte Powerfrau aus der MYLILY-Community hat sich getraut und uns ein sehr persönliches & inspirierendes Interview gegeben. Laura ist 32, selbstständige Personaltrainerin und erzählt von dem gar nicht so einfachen Weg in die berufliche Selbstverwirklichung, ihren persönlichen Glücksmomenten, wofür sie brennt und warum es toxisch ist, dass Stress das neue Normal ist.

Ich bin Laura, 32 Jahre jung und selbstständige Personaltrainerin. Gelernt habe ich aber BWL-Marketing und habe darin auch meinen Bachelor und Master gemacht und Berufserfahrung gesammelt. Ich war nie 100 % in einem klassischen Festangestellten Verhältnis, aber trotzdem war es eher der Bürojob. Die Erfahrungen die ich durch das selbstständige Arbeiten sammeln konnte, kommen mir heute zugute. Nach 2017 habe ich komplett meinen Job gewechselt und bin nun selbstständige Personaltrainerin. Da steckt meine volle Leidenschaft drin, anderen Menschen dabei zu helfen, sich körperlich und mental gesund, fit und wohl zu fühlen. Das macht einen großen Unterschied!

Wie kam es dazu, dass du gemerkt hast, was du eigentlich machen möchtest?

Marketing habe ich gemacht, weil es kreativ ist. Das fand ich schon immer spannend. Ich bin ein Design-Fan und mag Kreatives wie Kunst. Modedesignerin zu sein, war ganz früher mal ein Traum von mir, der sich aber nicht erfüllt hat.

Dann kam der BWL Standard-Weg mit dem meine Eltern happy waren. So ganz wusste ich aber auch damals nicht ,,Was mach ich jetzt? Wo will ich hin?”. Ich wusste, dass ich mit BWL nicht viel falsch machen kann und mich hat auch Marketing schon angesprochen. Das habe ich auch eine ganze Weile durchgezogen und in unterschiedlichen Marketing Abteilungen gearbeitet bis ich im Online Marketing / Social Media Marketing gelandet bin.

Das war ein sehr spannender Prozess - ich war in großen Unternehmen aber auch in Start-ups und habe viel mitbekommen. Es gab auch Tage und Wochen wo ich dachte ,,Ja, das macht Spaß!”. Aber gleichzeitig war da immer dieses Wissen, dass es mich irgendwie nicht so ganz erfüllt. Der Bürojob war typisch 9 to 5 und da hab ich schnell gemerkt, dass ich dafür nicht der Typ bin und es mich nicht glücklich macht. Ich brauche Abwechslung! Struktur ist auch gut, aber ich brauche auch Tage, an denen ich andere Sachen mache und freier agieren und mein Ding machen kann. Das brauche ich um Ich zu sein, um authentisch und gut zu sein in dem was ich tue.

Hat dich Sport schon immer in deinem Leben begleitet?

Sport war schon immer etwas, was mich auch als Kind begleitet hat. Ich habe es sehr viel gemacht und war auch sehr gut darin. Ich habe relativ viel ausprobiert, war aber nie wettkampfbezogen. Das wollte ich nicht. Sport in der Schule oder Kinderturnen, was in Richtung Kunstturnen geht, habe ich viel und gerne gemacht. Ich habe viele Jahre Tennis gespielt und viel Alltagssport wie zum Beispiel Joggen gemacht. Kraftsport kam dann mit Mitte 20 dazu. Auch für Thai Boxen kann ich mich sehr begeistern. Und Yoga liebe ich aber auch.

Wie kam es dazu, dass du gesagt hast ich mach das jetzt hauptberuflich?

Ich hatte davor eine Phase im Marketingbereich, in der ich so eingeschlossen war, mein Studium fertig gemacht habe und so gar keine Zeit für Sport hatte. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass es mir immer schlechter geht und ich mich nicht richtig um mich selbst gekümmert habe. Für mein eigenes Wohlbefinden habe ich zu wenig Sport gemacht und irgendwann auch keine Lust mehr gehabt. Das war sehr anstrengend für mich. Meine Ernährung war okay, hätte aber auch besser sein können. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es mir wirklich nicht gut ging und ich mich in meiner Haut nicht wohl gefühlt habe.

2017 war dann für mich ein sehr einschneidendes Jahr. Da gab es viele berufliche und private Sachen, die mich aufgewühlt haben. Mein Papa war sehr krank und das hat mich sehr getroffen. Ich war sehr eingebunden mit vielen Sachen, was irgendwo natürlich auch selbstverschuldet ist, wenn man sich zu viele Projekte auf einmal vornimmt und diese parallel laufen. Dann kamen Themen von Freunden hinzu. Eine Freundin hatte einen schweren Schicksalsschlag erleiden müssen, was mich sehr getroffen hat. Und eine enge Freundschaft ging kaputt. Gesundheitlich ging es mir dann auch immer schlechter - seelisch wie auch körperlich. Es kam einfach alles zusammen.

Das habe ich auch eine Weile so durchgezogen, dementsprechend kann ich auch einiges aushalten, aber irgendwann war dann auch Schluss. Das hat sich mit einem Burn Out bemerkbar gemacht. In dem Jahr bin ich nach Hamburg gezogen, was eine schöne Sache war. Ursprünglich komme ich aus Mannheim / Ludwigshafen.

In diesem Jahr habe ich gemerkt, wie ungesund Stress für den menschlichen Körper ist und wie sich das körperlich und seelisch auf einen auswirkt. Mit meinem letzten Marketing Job hatte es sich auch erledigt und als ich dann viel mehr Zeit für mich selbst hatte, kam die Leidenschaft für Sport zurück. In dem Jahr, als ich nach Hamburg gezogen bin, habe ich mich so gut gefühlt wie lange nicht mehr. Da ging es dann langsam weiter.

Wie ist es dazu gekommen, dass du dich selbstständig gemacht hast?

Das hat sich langsam Stück für Stück entwickelt. Witzigerweise kam mir das früher in der Schulzeit nie in den Sinn, dass Personal Trainer oder Trainer ein Job ist. Das lag auch glaube ich daran, dass wir Sport in der Schule nie als Leistung wählen konnten und ich nie einen Bezug dazu hatte, dass das ein richtiger Job ist und nicht nur etwas, was man gern in seiner Freizeit macht. Das war für mich kein Job, sondern Marketing ist ein richtiger Job. Das durfte ich in den letzten Jahren dann entdecken und für mich selbst lernen. Ich habe gemerkt, dass es mir so viel Spaß macht und mir so gut tut.

Ich fand alles, was das Personal Training beinhaltet - Sport, Ernährung, Mindset und Weiterentwicklung wie Psychologie und den Körper zu verstehen - super spannend. Da war und bin ich nach wie vor so wissbegierig wie ein Kind - ich will alles und noch mehr wissen. Ich werde davon einfach nicht satt und wünsche mir, dass ich dadurch anderen helfen kann. Dass es Menschen wieder gut oder besser geht. Der Alltag ist so stressig, was zur kompletten Normalität geworden ist, was nicht gut ist und das habe ich ja auch selbst gemerkt.

So war der Prozess und dann habe ich Ende 2018 meinen ersten Trainerschein gemacht und damit die Basis gesetzt. 2018 habe ich eine tolle Personaltrainerin kennengelernt. In dem Jahr hat sich viel entwickelt und ich habe gemerkt ,,Hey, das macht echt Spaß!”. Auch in einem kleinem Gym und keinem Großraumstudio und habe mich immer öfter dabei erwischt zu sagen ,,Hey, das ist cool, vielleicht kann ich mir das für mich selbst auch gut vorstellen”

Was genau machst du in deinem Job?

Ich habe erstmal mit Flächentraining angefangen - also nicht gleich Personal Training. Allerdings in einem Gym was darauf zielt, Personaltraining oder Mini Personal Training anzubieten in einer familiären Atmosphäre. Da stehst du den Leuten zur Verfügung und kennst die Leute und baust eine persönliche Bindung auf. Daraus hat sich dann für mich das Selbstbewusstsein gefunden zu sagen ,,Ja, das möchte ich machen, dass ist mein Ding.” Dadurch bin ich ins Personal Training reingekommen, was sich in den letzten 2 Jahren auch weiterentwickelt hat und immer noch nicht ganz fertig ist. Das war und ist ein Prozess.

Mir ist es beim Personaltraining vor allem wichtig, die Person kennenzulernen. Es ist mein persönlicher Fokus, immer gesundheitsorientiert zu arbeiten d.h. ganzheitlich holistisch und da konnte ich mir durch die Selbstständigkeit die Vorgehensweise selbst erarbeiten. Ich frage die Leute immer was sie für eine Vorgeschichte haben, was sie schon für Erfahrungen gemacht haben und wie ihr Alltag aussieht. Ich gehe sehr gerne darauf ein, ob eine Person eher etwas braucht um runterzukommen und zu entspannen oder ob es eine Person ist, die Stress abbauen möchte und eine härtere Sportsession zum Auspowern braucht. Natürlich beachte ich auch das Mindset, mache Ernährungsberatung und bringe den Menschen näher, wie der Körper funktioniert.

Wie ist die Selbstwahrnehmung deiner Kund*innen im Bezug auf den eigenen Stress?

Alle denen ich begegnen darf sind tatsächlich sehr offen und interessiert. Ich selbst habe gemerkt, dass ich eine ruhige Atmosphäre schaffen kann und wo sich die Leute trauen, sich zu öffnen und Privates zu erzählen. Ich merke schnell, dass es der Person gut tut, weil sie das aus dem Alltag gar nicht kennen. Es wird gerne angenommen, dass ich anbiete spontan agieren zu können und sich nicht zu stark an einen Trainingsplan zu halten. Wenn eine Kundin einen furchtbaren Tag hatte und sagt “Heute ist ihr mehr nach einer Dehn Session” dann machen wir das auch. Das nehmen meine Kund*innnen tatsächlich dankend an. Vor kurzem habe ich auch angefangen, die Kund*innnen zu fragen ,,Wie möchtest du dich fühlen?” statt zu fragen ,,Wie geht es dir, wie fühlst du dich?” Das finde ich so spannend und so legt man den Fokus auch darauf ,,ich möchte mich entspannt fühlen, ich möchte mich glücklich fühlen, ich möchte mich kraftvoll fühlen” und dementsprechend versuche ich dann, das Training zu gestalten.

Wofür brennst du?

Meine Leidenschaft ausleben zu dürfen, was ich sehr gern privat mache und ich merke, dass es mich nicht ausbrennt und mir nicht zu viel ist. Mir tut es sehr gut, meine Leidenschaft in meinem Beruf ausleben zu können. Auf meinem Weg habe ich so viel von anderen Trainer*innen gelernt und habe dabei auch so viel über mich selbst herausgefunden und verändert. Für diesen Weg bin ich so dankbar! Dass ich aus einer Krise so rausgewachsen bin. Ich wache heute so oft auf und denke mir ,,Wow ich freue mich so auf den Tag!” Das wünsche ich mir für so viele andere auch. Ich brenne dafür und möchte andere inspirieren, ihren eigenen Weg zu gehen. Es ist einfach schön, anderen was weitergeben zu können. Deswegen nutze ich auch meinen Social Media Account oder meine Marketing Expertise, um etwas weitergeben und mich kreativ ausleben zu können. Bei Frauen ein Selbstbewusstsein aufzubauen ist mir auch besonders wichtig! Vor allem mit Kraftsport, wofür man keine Bodybuilderin sein muss. Es beeinflusst das Hormonsystem positiv und hilft einem aus der eigenen Komfortzone herauszukommen. Die Meisten beginnen auch nach dem Sport sich für die Ernährung zu interessieren und sich mit dem Thema Mindset zu befassen. Dort etwas bewegen zu können ist ein großer Antreiber für mich.

Machst du Achtsamkeitsübungen mit deinen Kund*innen?

Ich habe damit schon angefangen. Ich selbst mache das auf jeden Fall. Momentan beschäftige ich mich sehr mit dem Thema der achtsamen Atmung und Meditation. Es ist schön, wenn einen die Leute fragen ,,Du wirkst so ausgeglichen und glücklich. Was machst du dafür?” Heute ist es schon präsenter zu sagen ,,Ich meditiere”. Das gebe ich gerne als Impuls mit, aber es muss jede*r für sich wissen, ob sie oder er will und kann. Mit einer Kundin habe ich angefangen, das Training mit einer Atemübung beginnen - dem Box Breathing. Mit Musik führen wir dann eine bewusste Atmung durch, um bewusst 2-3 Minuten auf die Atmung zu achten. Durch Inspiration von anderen Trainer*innen oder aus dem Bereich “Coaching” fange ich an, dass bei mir selbst und bei Kund*innen einzubinden. Das ist ein spannender Prozess.

Was nervt dich im Moment am meisten?

Gute Frage. Ich glaube, dass ich immer wieder das Thema ,,Stress im Alltag” mitbekomme. Es ist so normal geworden. Alle haben Stress. Ich natürlich auch. Mittlerweile kann ich damit aber besser umgehen, meinen Stress besser kontrollieren, indem ich meine Aktivitäten und vor allem Pausen ganz bewusst plane. Meine Selbstständigkeit erlaubt es mir, dafür mehr selbst die Fäden in der Hand zu haben. Bei mir ist immer irgendwie viel los, aber ich erlebe meine Tage dennoch wesentlich entspannter und bewusster als früher. Durch Corona war es auch alles etwas ruhiger in letzter Zeit. Das hatte für mich auch gute Aspekte.

Ich merke immer wieder, dass Stress Menschen verändert und ich finde das so schade mitzuerleben. Bei mir selbst merke ich das auch, dann meckere ich auch mal, obwohl ich das nicht möchte. Mache es aber trotzdem, weil man einfach gestresst ist.

Ich seh’ das immer wieder, wenn man mit anderen agiert, arbeitet und zusammenkommt. Ich habe immer wieder das Gefühl, dass es viel schöner wäre, wenn die ganze Welt einen Ticken entspannter wäre und sie sich langsamer bewegen würde. Vor allem im beruflichen Kontext - so oft habe ich jetzt die Erfahrung gemacht, dass Stress und Ärger von oben nach unten delegiert werden. Immer nach dem Motto: Höher, schneller, weiter. Und Menschen dadurch sehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Und das wiederum überträgt sich dann auch in den sonstigen Alltag. Ich glaube, dass wenn die Grundbedingungen auf der Welt insgesamt entspannter wären, dann hätte jede*r die Chance, selbst entspannter und netter zu anderen zu sein.

Danke für das Interview, Laura!

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